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Schlagwort: Disruption

Wochenspiegel-Bericht von der CEBIT 1988

Ich bin eben bei Youtube über dieses großartige zeithistorische Dokument gestolpert: Der Wochenspiegel-Bericht von der Computermesse CEBIT, die damals von einigen „Jobkiller-Ausstellung“ genannt wurde. Schönstes Zitat: „Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten und das papierlose Büro schon keine Zukunftsvision mehr“:

Und jetzt fast forward ins Jahr 2016, in dem Munzer Khattab und Ghaith Zamrik gerade eine App entwickeln, um geflüchteten Menschen die Papierformulare der deutschen Bürokratie verständlich und zugänglich zu machen, die selbst befreundete Deutsche teilweise nicht verstanden haben.

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„The things you learned in college 15 years ago are no longer the skills that you need for your next job“

Die Gründerin der amerikanischen MOOC-Plattform Coursera, Daphne Koller, war im recode decode Podcast zu Gast und hat dort von der Zusammenarbeit von coursera mit den 145 weltweiten Partner-Universitäten bzw. Hochschulen erzählt. Außerdem ging es um die Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt, die Absolvent*innen in den nächsten Jahren bewältigen müssen. Lebenslanges Lernen ist für Daphne Koller hierbei unverzichtbar.

Daphne Koller sieht die Partnerschaft mit coursera als eine Möglichkeit für Hochschulen, um sich davor zu schützen, disruptiert zu werden (siehe: Disruption). Ihrer Ansicht nach werden Hochschulen und deren Fakultäten weiterhin benötigt, um bei Studierenden wichtige Kompetenzen für die Zukunft auszubilden, welche nicht allein in courseras Kursen vermittelt werden können.
Entgegenhalten könnte man an dieser Stelle natürlich, dass ein kommerzielles Unternehmen seinen Partner-Hochschulen sicher nicht öffentlich kundtun wird, dass ihre Ersetzung durch die eigene Plattformen droht. 😉

Klassische Vorlesungen (college lectures) könnten aber laut Koller in Zukunft von der Bildfläche verschwinden. Außerdem ging es um Künstliche Intelligenz und Virtual Reality.

Zum Artikel: Coursera President Daphne Koller: Your old college diploma isn’t good enough for the 21st century economy

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Titelbild des Beitrags: Screenshot coursera-Startseite, nicht unter freier Lizenz.
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Disruption und Hochschullehre (Vortragsentwurf)

Ich hatte hier im Blog ja schon kurz zu Disruption und Hochschule etwas geschrieben und einen Videoremix erstellt. Der Hintergrund war folgender: Für eine Tagung zum Thema Digitalisierung, an welcher sieben verschiedene Hochschulen beteiligt sind, wurde ich an der TH Köln als interessierter Studierender eingeladen.* Für die internen Vorbereitungsgespräche zu einem Positionspapier habe ich einen Kurzinput zu Disruption vorbereitet, der während der Recherche immer länger wurde, weil das Thema so spannend ist. Deshalb teile ich mit euch jetzt den kompletten Vortragsentwurf als Videovortrag online (Youtube-Video):

Kommentare können direkt an die jeweiligen Folien geheftet werden: Präsentationsfolien bei Google Drive zum kommentieren (Befehl: Einfügen -> Kommentieren) oder einfach direkt unter diesem Blogeintrag.
Das Video steht unter einer CC BY-SA 4.0 Lizenz, Lizenzhinweise zu den verwendeten Elementen finden sich auf den letzten Folien. (Untertitel werden noch hinzugefügt)

Funfact: Das Positionspapier zu Digitalisierung, was bei der Tagung diskutiert werden soll, gab es vorab nur als Totholz-Variante.

Danke im Voraus für Feedback, Anregungen und kritische Kommentare! (Gerne auch zum Format Onlinevortrag generell)

* Die Einladung ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass ich Ende des Jahres 2015 eine etwas grummelige Barcamp-Session aus studentischer Perspektive an der TH Köln gehalten habe: Folien: Hochschulen als innovativer, barrierearmer und vernetzter Lernort? Von wegen!. 😉

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Titelbild des Beitrags: Abandoned Hospital (15) von Jan Bommes, Lizenz: CC-BY 2.0
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Video-Interview: Disruption und Hochschullehre in Deutschland

„Disrupt!“ lautet der Slogan vieler Unternehmen, seit dem innovative Plattformanbieter wie der Fahrdienst Uber oder AirBnB weltweit für Aufsehen, Unruhe und Umwälzungen auf den jeweiligen Märkten gesorgt haben. Oft werden bei disruptiven Geschäftsmodellen die bisherigen „Mittelsmänner“ (Verwaltungen, etc.), die für die Vermittlungen und Organisationen der Dienstleistungen zuständig waren, durch ausgefeilte Online-Plattformen ersetzt, die eigene ökonomische Ökosysteme sind und somit viel mehr als reine Online-Marktplätze. So hat das viel zitierte Uber die Taxizentrale und ihre Mitarbeiter*innen über Apps und eine Online-Plattform ersetzt – verkürzt gesagt.
Doch funktionieren disruptive Geschäftsmodelle auch in Bezug auf die Hochschullehre? Ich habe mir vorgestellt, wie ein Interview mit Hochschulverantwortlichen zu diesem Thema aussehen könnte 😉 (Untertitel einschalten!)

Karl Heinz Pape hat einen ähnlichen Fall beschrieben, in welchem der Online-Kursanbieter dem Modell der Kreisvolkshochschulen sehr nahe kommt und evtl. erheblichen Konkurrenzdruck ausübt: Udemy senkt Kurspreise unter Volkshochschul-Niveau

Community-Frage: Kennt ihr bereits Beispiele für Disruption im Hochschulbereich oder vielleicht in anderen Bereichen der Bildung?

Weiterführende Links:

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeteten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Das erstellte Video steht nicht unter freier Lizenz. Titelfoto des Beitrags: Abandoned Hospital (15) von Jan Bommes, Lizenz: CC-BY 2.0
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