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Archive: Lexikon

Algorithmus

Algorithmen werden von Programmierer*innen im Quelltext eingesetzt, um bestimmte Probleme zu lösen. Zum Beispiel, welche Facebook-Posts ihr direkt auf eurer Facebook-Startseite seht und welche nicht. Hier wird das Ganze ganz simpel erklärt:

Mit dem Fortschreiten von Machine Learning und anderen technischen Entwicklungen wird es allerdings immer schwieriger, Algorithmen zu analysieren, um bspw. Ungleichbehandlungen von Personen aufzudecken. Eine nichtkommerzielle Initiative, die das versucht, ist AlgorithmWatch.

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Big Data

Um Big Data, also der Verarbeitung von sehr großen Datenmengen, ranken sich viele Mythen und Missverständnisse. Einen sehr guten Einstieg in das Thema bietet der Vortrag von Viktor Mayer-Schönberger aus dem Jahr 2016 in Bonn. In diesem wird aufgezeigt, dass Korrelationen an die Stelle von kausalen Zusammenhänge treten – was für Menschen schwer zu ertragen ist, weil wir stets nach Gründen suchen. Aber seht bzw. hört selbst (leider konnten die Folien wegen Urheberrechtsproblemen nicht mit aufgenommen werden):

Auf der republica Konferenz ging es 2014 verstärkt um Freiheit, Strafverfolgung und Big Data:

 

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Blogparade

In einer Blogparade wird in einem Blogbeitrag eine Frage in den Raum geworfen und dazu aufgerufen, zu eben dieser Frage eigene Blogbeiträge zu veröffentlichen. Diese Artikel werden dann im Ursprungsartikel verlinkt. So entsteht im besten Fall ein produktiver Austausch zu einem Thema, der auf diversen Blogs stattfindet und beispielsweise nicht auf das bloße Posten von Kommentaren bei Facebook beschränkt ist.

Beispiele für Blogparaden:

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Citizen Science

„Mit Citizen Science (Bürgerwissenschaft) wird im angelsächsischen Sprachraum eine Form der Offenen Wissenschaft bezeichnet, bei der Projekte unter Mithilfe oder komplett von interessierten Laien durchgeführt werden. Sie melden Beobachtungen, führen Messungen durch oder werten Daten aus“ (Wikipedia)

Beispiel für Citizen Science Projekte:

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Creative Commons Lizenz

Creative Commons (CC) Lizenzen wurden u.a. entwickelt, um unter den derzeitigen rechtlichen Bedingungen im Internet trotzdem Werke wie Fotos, Videos oder Text anderen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dabei kann man zwischen verschiedenen Bedingungen wählen – hier könnt ihr ein eigenes Werk unter eine CC-Lizenz stellen: Share your work. Mehr zum Thema auf irights.info.

#ProTipp: Die Einschränkung „nichtkommerziell“ führt oft zu Problemen in der Praxis, verzichtet besser auf diese. Als Open Educational Resources gelten nur die Lizenzen CC BY und CC BY-SA (Weitergabe unter gleichen Bedingungen).

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Machine Learning

„Maschinelles Lernen ist ein Oberbegriff für die „künstliche“ Generierung von Wissen aus Erfahrung: Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Das heißt, es werden nicht einfach die Beispiele auswendig gelernt, sondern es „erkennt“ Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Lerndaten. So kann das System auch unbekannte Daten beurteilen (Lerntransfer) oder aber am Lernen unbekannter Daten scheitern (Überanpassung).“ (Wikipedia-Artikel Maschinelles Lernen, Versionsnr 161369692) .

Hier wird Machine Learning am Beispiel von Super Mario erklärt – der Computer versucht sich hier also die Spielregeln selbst zu erschließen:

Hier gibt es einen weiterführenden Votrag vom Chaos Computer Congress 2016: Machine Dreams. Ein kostenfreien Kurs für Programmiererfahrene findet ihr auf Udacity: Einführung in maschinelles Lernen. Bekannte Beispiele sind außerdem IBM Watson sowie AlphaGo von Google. Eine mögliche Konsequenz von Machine Learning Algorithmen findet sich in diesem Text von mir in Abschnitt „4.3 To be continued: KI, Machine Learning, etc“: Der Data Breakthrough.

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Mediatisierung

„Medien werden als technische Gegebenheiten verstanden, über die bzw. mit denen Menschen kommunizieren – sie sind in einer spezifischen Gesellschaft und Epoche in Alltag, Kultur und Gesellschaft integriert (und dadurch soziale Institutionen), und die Menschen haben soziale und kommunikative Praktiken in Bezug darauf entwickelt. Menschliche Geschichte kann deshalb als Entwicklung gesehen werden, in deren Verlauf immer neue Kommunikationsmedien entwickelt wurden und auf unterschiedliche Weise Verwendung fanden und finden. In der Konsequenz entwickelten sich immer mehr immer komplexere mediale Kommunikationsformen, und Kommunikation findet immer häufiger, länger, in immer mehr Lebensbereichen und bezogen auf immer mehr Themen in Bezug auf Medien statt.“ (Friedrich Krotz 2001: 33, zitiert aus Artikel von mediatisierung.wordpress.com)

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Medienbildung

Neumodisch manchmal gebraucht für: Medienkompetenz. Medienbildung wird oft gefordert, aber genau so oft ist unklar, worum es geht. Eine mögliche Definition und Ausarbeitung legen die Erziehungswissenschaftler Winfried Marotzki und Benjamin Jörissen vor: » Strukturale Medienbildung

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Open Access

„Als Open Access (englisch für offener Zugang) wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet bezeichnet. Ein wissenschaftliches Dokument unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren, gibt jedermann die Erlaubnis, dieses Dokument zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, es zu verlinken, zu drucken und damit entgeltfrei zu nutzen“ (Wikipedia-Artikel Open Access, Stand: 29.05.).

Freier Zugang zu wissenschaftlichen Informationen bedeutet meist in der Praxis bei Veröffentlichungen, dass grundsätzlich kostenfreies Lesen ermöglicht wird. Es muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, 

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Open Educational Resources

„Open Educational Resources (OER) sind jegliche Arten von Lehr-Lern-Materialien, die gemeinfrei oder mit einer freien Lizenz bereitgestellt werden. Das Wesen dieser offenen Materialien liegt darin, dass jedermann sie legal und kostenfrei vervielfältigen, verwenden, verändern und verbreiten kann. OER umfassen Lehrbücher, Lehrpläne, Lehrveranstaltungskonzepte, Skripte, Aufgaben, Tests, Projekte, Audio-, Video- und Animationsformate.“ (Deutsche Übersetzung der UNESCO Definition)

Mehr zu OER: http://open-educational-resources.de/

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Open Science

„Der Begriff Open Science (Offene Wissenschaft) bündelt Strategien und Verfahren, die darauf abzielen, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen, um alle Bestandteile des wissenschaftlichen Prozesses über das Internet offen zugänglich, nachvollziehbar und nachnutzbar zu machen“ (Quelle: AG Open Science)

Einstieg in das Thema Open Science

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Paywall

Als Paywall (deutsch: Bezahlschranke) wird eine technische Zugriffsbeschränkung bezeichnet, welche Benutzer*innen auffordert, sich zuerst einzuloggen und/oder einen gewissen Betrag für den jeweiligen Online-Inhalt (Journalartikel, E-Book, Artikel, etc.) zu zahlen. Der Inhalt wird dann oft als paywalled bezeichnet. Paywalls werden oft von Wissenschaftsverlagen eingesetzt – siehe Open Access.

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Strukturale Medienbildung

In der gesellschaftlichen Debatte wird oft der Begriff „Medienbildung“ gebraucht. Wie so oft, ist unklar, was damit genau gemeint ist. Eine mögliche Ausarbeitung zum Begriff Medienbildung findet sich im Forschungsprogramm der Strukturalen Medienbildung, welches hauptsächlich durch Winfried Marotzki und Benjamin Jörissen ausgearbeitet wurde und auf bildungstheoretische Bezüge aufbaut. Im Bachelor- und Masterstudiengang Medienbildung – Audiovisuelle Kultur und Kommunikation wird an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg weiter an und mit diesem Konzept gearbeitet.
Der Magdeburger meko e.V. hat sich kurz vor dem Ruhestand von Winfried Marotzki mit ihm im Frühjahr 2015 noch einmal über die Grundlagen der Strukturalen Medienbildung unterhalten:

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Youtube-Editor

Mit dem Youtube-Editor-Feature kann ein Remix von einem Video erstellt werden, wenn der oder die Uploaderin das Originalvideo unter eine Creative Commons Lizenz stellt. Der Editor funktioniert wie ein sehr einfaches Schnittprogramm, in dem auch weitere CC-lizenzierte Videos sowie Sounds, Texteinblendungen und Übergange genutzt werden können. Über folgende Verlinkung könnt ihr ein Remix-Video erstellen: In den Videoinformationen findet ihr einen Link „Remix für dieses Video erstellen“.

Youtube lässt leider nur die Lizenz CC BY 3.0 auf der Plattform zu und bietet keine Auswahlmöglichkeit.

Über diesen Link kommt ihr auch direkt zum Editor und könnt ein neues Projekt anlegen: https://www.youtube.com/editor

#ProTipp: Explizit nach CC-Videos auf Youtube könnt ihr übrigens suchen, wenn ihr ,creativecommons an euren Suchbegriff hängt (Auf das Komma am achten!). 

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