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Blogthema 2017: Studieren für das Leben und Arbeiten in einer digital-vernetzten Welt.

Für welche Welt studierst du eigentlich gerade? Auf welche Szenarien bereitest du dich vor? Wird es den Job noch geben, den du gerade im Auge hast? Oder wie wird das Forschungsgebiet aussehen, in welchem du vielleicht promovieren möchtest? Welche Skills werden in Zukunft eventuell von Wert sein? Welche werden überholt sein? Bereitet dich die Uni oder Hochschule bestmöglich auf eine digital-vernetzte Zukunft vor? Oder bist du hierfür selbst verantwortlich?

Um all diese Fragen einer digital-vernetzten Gegenwart und Zukunft soll es sich im Jahr 2017 hier auf studieren.digital drehen.

Die Zukunft ist ungewiss?

Die Zukunft ist schwer zu berechnen. Lang ist die Liste von Fehleinschätzungen, groß ist das Gelächter im Nachhinein. Besonders amüsant sind diese Fehleinschätzungen, wenn sie von den damals Mächtigen getroffen werden. Von denen also, die es eigentlich besser hätten wissen müssen, aber sich scheinbar auf ihrer Position ausruhten und den Fortschritt nicht wahrhaben wollten:

Aber wer weiß mit Sicherheit, welche Technologie oder welches Produkt sich durchsetzt? Wer weiß mit hoher Genauigkeit, welche soziale Innovation oder Problemlösung erfolgreich sein wird? Welche App und welcher Online-Dienst massenhaft genutzt wird? Und welche Produktidee krachend scheitern wird?
Menschen sind komplexe und soziale Wesen. Nur weil etwas nützlich ist, wird es nicht automatisch genutzt oder gekauft. Und manchmal gilt auch einfach: Don’t believe the hype – ich nehme mich da selber nicht aus. Manchmal überwiegt die Faszination und Euphorie, die Disruption scheint dann nah zu sein.

Wir halten aber fest: Es ist kompliziert mit dieser Zukunft. Trotzdem kann man Prognosen wagen – auch oder gerade als Student*in, weil man hier potenziell noch die Zeit hat sich kurz, offen und intensiv mit neuen Phänomenen zu beschäftigen. Dazu unterscheide ich zwei Aspekte:

  1. Grundlegendes Verständnis
  2. Konkretes Verständnis

1. Ein grundlegendes Verständnis für die Möglichkeiten entwickeln? 

Meiner Ansicht nach hat man als Studierende oder Studierender aber nur dann eine Chance gute Prognosen zu erstellen, wenn man ein grundlegendes Verständnis für die Möglichkeiten hat, die mit der digitalen Arbeitsweise verbunden sind – und inwiefern sich diese von  eher analog-geprägten Denk- und Arbeitsweisen unterscheiden, die wir eventuell von Kindesbeinen an verinnerlicht haben:

2. Ein konkretes Verständnis für die Möglichkeiten entwickeln?

Im nächsten Schritt geht es jedoch darum, welche Möglichkeiten die verschiedenen Technologien, Online-Dienste, Apps oder Hardware-Produkte in einer digital-vernetzten Welt bieten (könnten). Um das konkret zu machen, habe ich einen kleinen Fragenkatalog entworfen, der auch mir als Orientierung für den Blog dienen soll im Jahr 2017. Diesen kann man zum Beispiel in der Gegenüberstellung von E-Mail vs. WhatsApp anwenden. Oder auf neue Organisationstools wie Slack. Aber auch Technologien wie Machine Learning oder Virtual Reality können hiermit bearbeitet werden. Er teilt sich in vier Bereiche:

  1. Technische Fragestellungen
  2. Soziale Praktiken
  3. Bedeutung für das eigene Studium
  4. (mögliche) Entwicklungen in der Zukunft

[Dokument] Kleiner Fragenkatalog für die Möglichkeiten der Digitalisierung
Google Drive Dokument, anonymes Kommentieren möglich, Lizenz: CC0 Public Domain

Gerne Ergänzen, kritisch kommentieren und weiterverwenden!

Die aufgeworfenen Fragen sollen 2017 auf studieren.digital anhand mehrerer Themen behandelt werden. Ich versuche es möglichst so, dass alle Beiträge auch ohne tiefergehende Informatik-Kenntnisse funktionieren – falls nicht, bitte melden! 😉

Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit euch!
Matthias

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten.

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