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*** Studieren.digital *** Posts

Wikipedia-Artikel statt Hausarbeit?

An der Universität Heidelberg kann man bei Christian Vater einen Wikipedia-Artikel als Seminarleistung verfassen. Ich hätte gerne noch ein paar Erfahrungsberichte dazu gehört, da die Veröffentlichung eines ganz neuen Artikels in der deutschsprachigen Wikipedia auch so seine Tücken hat. Außerdem hätte ich ganz gerne gewusst, ob man auch bestehende Artikel umfangreich ergänzen kann. Erfahrungsberichte gerne in den Kommentaren ergänzen!

#Wikipedia-Artikel statt nervige #Hausarbeit: An der Universität Heidelberg ist das möglich.

Posted by ZDF heuteplus on Donnerstag, 23. Februar 2017

Video: ZDF Heute Plus, nicht unter freier Lizenz

An der Universität Edinburgh ist man übrigens schon einen ganzen Schritt weiter: Hier hat die Wikimedia-Organisation eine mehrjährige Residenz auf dem Campus organisiert und u.a. Wikipedia-Edithons veranstaltet mit Wissenschafter*innen und Student*innen.

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Warum darf man während einer Prüfung nicht googeln?

Jöran Muuß-Merholz (@joeranDE) hat ein großartiges Podcast-Interview mit dem Lehrer Tommy Ittu (@tommyittu) von der School21 in London geführt, welche sich auf 21th Century Skills, projektbasiertes Lernen sowie den vielfältigen Einsatz von Medien konzentriert: EDU001 Mit digitalen Medien die Schule transformieren – ein Besuch in der School 21 in London. Im Podcast kritisiert Tommy Ittu die weltfremde Situation, in welcher Schüler*innen immer noch Prüfungen ablegen müssen und unter diesen Bedingungen ihre Kompetenz unter Beweis stellen sollen:

Die Aussagen passen auch gut zum Rant von Christian Friedrich (@friedelitis) im Feierabendbier Open Education Podcast. In der angesprochenen Folge kritisiert er einige Akteure des Hochschulforums Digitalisierung, weil sie vorrangig technische Maßnahmen suchen, um Internetrecherchen oder das Kopieren von Antworten aus dem Internet bei Prüfungen am Computer zu unterbinden – statt sich über die gesamte Prüfungssituation Gedanken zu machen:

Bayerische Abiturient*innen könnten hier allerdings schon viel weiter sein: Der Betreiber der Plattform lehrermarktplatz.de stellt sich derzeit die Frage, ob bayerische Abiturienten während der Deutsch-Prüfung 2017 auf seiner Seite waren. In einem Blogbeitrag zeigt er nämlich, dass am Tag der Prüfungen eine Seite besonders oft abgerufen wurde:  Die Interpretation des Gedichts Winternacht, welches auch Thema in der Abiprüfung war an diesem Tag.

Einige Impressionen von der School21 finden sich übrigens auch bei Youtube – ich durfte selber letztes Jahr der School21 einen Kurzbesuch abstatten und war baff begeistert, wie unaufgeregt und selbstverständlich dort Medien mit in die Projekte und in den Unterricht integriert sind: 

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Workshop für Studis: Reinventing education in the digital era?

Im Vorfeld des der Global Learning Council Summit Konferenz in Berlin wird ein mehrtägiger Workshop veranstaltet, für den sich alle eingeschriebenen Studierenden ab 18 Jahren mit einem kurzen Essay (englisch, max. 500 Wörter) bewerben können. Die Frage für das Essay lautet: „What will teaching and learning look like in 20 years?“, die Veranstaltung läuft unter dem Titel „REINVENTING EDUCATION IN THE DIGITAL ERA“. Fahrt- sowie Hotelkosten werden übernommen, das Ganze findet vom 27.-30. Juni in Berlin statt im Vorfeld der Konferenz, für die man dann ebenfalls eine Eintrittskarte bekommt.

Ich habe keine Ahnung, wie gut das Global Learning Council Summit ist oder ob der Workshop was taugt, aber euer Glück könnt ihr ja mal versuchen – wünsche viel Erfolg!

Einreichen kann man den Text beim Hochschulforum Digitalisierung bis zum 9. Juni 2017: Bewerben

Bei Youtube finden sich ein paar Vortragsaufzeichnungen der letzten Jahre:

Beitragsbild: Grafik aus dem Flyer des Hochschulforums Digitalisierung (nicht unter freier Lizenz)

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WIRED-Videoserie: Robots & Us

„Ich glaube einfach schlicht und ergreifend an Ihre verkackte Grundthese nicht: Das Ende der Arbeit. Ich glaube überhaupt nicht an das Ende der Lohnarbeit und der Erwerbsarbeit – das halte ich für Quatsch. […] In Wirklichkeit wird es auch in 30 Jahren […] lohn-bezahlte Arbeit geben. Da bin ich mir hundertprozentig sicher. “

sagte Arbeitsministerin Nahles kürzlich auf der republica-Konferenz in Berlin (Quelle).

Kommt die Automatisierung also doch nicht so massiv? Wie ist der aktuelle Stand der Technik und in der Wirtschaft? Auf Wired.com läuft derzeit eine Videoserie, die Automatisierung in verschiedenen Arbeitsbereichen sowie den Einsatz von sogenannter Künstlicher Intelligenz zeigt und diskutiert.

Hier die ersten Episoden:

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Die papierlose Hochschule? Beispiel: TH Köln

Ich beklage mich ja ab und zu Mal über das System Hochschule, welches meiner Ansicht nach wenig zeitgemäß funktioniert, wenn es um das Ausschöpfen von digitalen Möglichkeiten und der Erleichterung der Arbeit geht. Die TH Köln ist – auch dank ihrer Neuorientierung und dem dazugehörigen Wert der Offenheit, siehe Werte der TH Köln – die erste Hochschule gewesen, in welcher ich meine Kritik tatsächlich im Rahmen der Hochschule loswerden konnte. Zum Beispiel durch einen Vortrag dem Barcamp Digital.Vernetzt.Beteiligt. (#dvb2015) sowie durch eine darauf folgende Einladung in die Kollegiale Klausur der Fakultät 01 (Treffen aller Lehrenden und den Mitarbeitern einer Fakultät), wo ich den Vortrag ebenfalls kurz halten und diskutieren durfte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Isabel Zorn sowie für alle offenen und spannenden Gespräche, die ich während meiner Zeit an der TH Köln mit diversen Gesprächspartner*innen führen durfte!

Von Umlaufmappen und ausgedruckten PDF-Formularen

Umlaufmappen sind Pappmappen, auf denen eine Tabelle auf der Vorderseite aufgedruckt ist, in welche Empfänger eingetragen werden können
Umlaufmappen mit Absender/Empfänger-Tabelle auf der Vorderseite, Foto: Amris Wi (Public Domain / Wikimedia Commons)

Mein Eindruck vom Verwaltungssystem der Hochschule wurde durch meine neue Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter leider allerdings noch einmal verstärkt in den letzten zwei Jahren, als ich bspw. mit dem System der Umlaufmappen konfrontiert wurde. Auf diesen vermerkt man mit dem Kugelschreiber Absender und Empfänger, z.B. „Abteilung Reisekosten“. Weiterhin druckt man ein (digital ausfüllbares) PDF-Formular für Reisekosten aus und legt es ebenfalls in die Umlaufmappe, sodass jemand in der Verwaltung die Daten später wieder eintippen kann [Bei in Papierform eingereichten Steuererklärungen gibt es inzwischen Scanzentren, sodass ausgedruckte Formulare per Texterkennung direkt digitalisiert werden können. Ich vermute aber, dass diese an der TH Köln nicht existieren]. Die Umlaufmappe schmeißt man dann im Sekretariat in eine gelbe Postbox und hofft dann, dass die Originalrechnungen nicht auf dem Weg zur Verwaltung aus der Mappe fallen oder die Mappe verloren geht. Eine Eingangsbestätigung o.ä. gibt es nicht.

Es gibt aber auch Licht im Tunnel: Einige Formulare wie die Zeiterfassung kann man per E-Mail übermitteln, andere Dienste wie Urlaubstage direkt mit einem Webformular erledigen.

Warum also nicht alles digital?

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Streamsmart handeln?!

Die Welt kannte bisher Booksmarts und Streetsmarts. Was aber sind Streamsmarts? Und wie kann man ein Streamsmart werden? Ist das überhaupt erstrebenswert?

Dies ist der Auftaktartikel für das Blogprojekt generation-streamsmart (Mehr über das Projekt erfährt man auf der About-Seite). Die gedanklichen Hintergründe zum Projekt habe ich zum Start des neuen Blogs in sechs Kapiteln versucht zu beschreiben. Der Text steht in verschiedenen Format zur Verfügung und steht unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC BY 4.0), d.h. er kann frei weiterverwendet und vielfältig bearbeitet werden (Stichwort: Remix). Kritische Kommentare gerne gesehen!

Version: 0.1

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Vorsicht bei digitalen Notizen: Verdichten!

Sind Notizen auf Papier besser? Die Studie „The Pen Is Mightier Than the Keyboard. Advantages of Longhand Over Laptop Note Taking“ geistert nun schon länger durch die Debatten um Lernen und Arbeiten mit digitalen Medien. Sie gilt als wichtiges Gegenargument für Laptops in der Schule oder Hochschule. Was dabei gerne übersehen wird:  

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Frenchpress per Internet bedienen?

Derzeit versuche ich mit dem Minicomputer raspberrypi 2 ein WLAN-Radio für die Küche zu bauen. Das Vorhaben ist mit einigen Hürden versehen trotz zahlreicher Anleitungen im Netz, aber ich habe noch Hoffnung 😉 Estefannie Explains It All ist da schon deutlich weiter als ich und baut sich eine automatisierte Frenchpress:

Okay, das Ding kann erstmal nur das Herunterdrücken der Frenchpress übernehmen, aber immerhin! Der Quelltext ist auf github verfügbar.

Und besser als die Robotikexperimente von Simone Giertz scheint die automatisierte Frenchpress auch zu klappen 😉

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Netzwerkportal für Qualitative Sozialforschung

Eigene Portale oder Communities auf die Beine zu stellen ist meist eine große Herausforderung (und geht leider oft schief). Oliver Zetsche war mit den Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten im Bereich der Qualitativen Sozialforschung nicht zufrieden und hat deswegen kurzerhand selbst ein Portal aufgebaut, auf dem man jetzt u.a. auch Posterpräsentationen hochladen kann. Ich wünsche dem Qualitative Sozialforschung – Netzwerkportal viel Erfolg und drücke die Daumen, dass das Portal Verbreitung findet und Studis hierdurch einen Mehrwert haben.

Screenshot der Webseite
Beschreibung der Möglichkeiten (Screenshot, nicht unter freier Lizenz)
nqsf_002
Beschreibung weiterer Funktionen des Portals (Screenshot, nicht unter freier Lizenz)

Schaut doch mal rein und meldet euch an, um dem Projekt einen kleinen Push zu geben und den Austausch zu ermöglichen, falls ihr mit qualitativer Forschung zu tun habt:

http://netzwerkportal-qsf.de/

Und natürlich immer wichtig: Weitersagen!

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten.
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Twittern auf Konferenzen: Unprofessionell oder preiswürdig? #dghd17

Das Twittern auf wissenschaftlichen Konferenzen wird ja meist nicht mit unglaublich viel Wertschätzung bedacht, zumindest aus meiner Erfahrung. Einige Wissenschaftler*innen finden es sogar störend, respektlos und unprofessionell, wie die Auseinandersetzung unter dem Schlagwort #seriousacademics letztes Jahr zeigte. Eine Zusammenfassung findet sich hier: What Is a ‘Serious Academic’? Social-Media Critique Provokes a Backlash (The chronicle of higher education).

Die Organisator*innen der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (#dghd17) gehen einen anderen Weg und verleihen morgen einen Twitteraward. Die Kategorien konnten vorher offen kommentiert werden:

Ich bin für keine allgemeine Twitternorm, aber die Unterschiede bei der Nutzung bzw. die Nichtnutzung von Twitter im akademischen Feld fällt anscheinend nicht nur mir auf in Deutschland:

Aus meiner Sicht deshalb eine gute Idee, wenn Twittern mit Wertschätzung bedacht wird und nicht nur der bloße Aufruf erfolgt, dass man Inhalte mal irgendwie in diese Sozialen Netzwerke tragen soll. Bonusartikel hierzu: Felix Schaumburg reflektiert 9 Jahre Twitternutzung.

Die #dghd17 wird übrigens zum Teil als Youtube-Livestream übertragen und heute Abend (Donnerstag, 21 Uhr bis 01:00 Uhr) gibt es ein Nachtcamp zum Thema OpenScience, welches auch ins Netz gestreamt wird.

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Titelbild des Beitrags: Grafik von metsi / Pixabay, CC0 Lizenz.
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Blogthema 2017: Studieren für das Leben und Arbeiten in einer digital-vernetzten Welt.

Für welche Welt studierst du eigentlich gerade? Auf welche Szenarien bereitest du dich vor? Wird es den Job noch geben, den du gerade im Auge hast? Oder wie wird das Forschungsgebiet aussehen, in welchem du vielleicht promovieren möchtest? Welche Skills werden in Zukunft eventuell von Wert sein? Welche werden überholt sein? Bereitet dich die Uni oder Hochschule bestmöglich auf eine digital-vernetzte Zukunft vor? Oder bist du hierfür selbst verantwortlich?

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TU Berlin übergibt Studentin die Kontrolle über offiziellen Instagram-Kanal

Für 2017 habe ich mir vorgenommen, mit studieren.digital auf Instagram aktiv zu sein (@studieren.digital). Falls ich nur noch komische Motivationssprüche poste, stoppt mich bitte 😉

Beim Folgen der offiziellen Uni- und Hochschulaccounts fiel mir auf, dass dort meistens Kaffeetassen oder Gebäudefotos gepostet werden. Ist logisch, da die verantwortlichen Personen für den Account vermutlich keine Lehre machen, Forschen bzw. Studieren. Positiv aufgefallen ist mir auf den ersten Blick die TU Berlin, die ihren Instagram-Account (@tu_Berlin) für eine Woche unter dem Motto #Instatakeover der Studentin Sophie Westphal übergeben hat:

https://www.instagram.com/p/BNoSapJgth3/?taken-by=tu_berlin&hl=de

Kennt ihr weitere gute Social Media Aktionen von Unis oder Hochschulen, bei denen Studis etwas mehr Freiraum bekommen, von ihrem Studialltag berichten können oder bei denen Storytelling von Lehre und Forschung gemacht wird statt Gebäudefotos? 

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Smartphone mit Molekularsensor angekündigt

Im neuen Changhong H2 Smartphone steckt ein Molekularsensor, der den Körperfettanteil oder den Süßegrad einer Erdbeere messen kann. Die verwendete Technik nennt sich Nahinfrarotspektroskopie:

Der Sensor wird vom Startup Consumer Physics entwickelt, die für den Sensor auch eine Kickstarter-Kampagne vor einigen Jahren starteten (hier gab es aber in den letzten Monaten einige Probleme mit der Auslieferung: Angry Kickstarter Backers Ask: Where’s SCiO, My Pocket-Size Molecular Sensor?)

Bleibt also abzuwarten, ob die Versprechen im Video erfüllt werden können. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es hier auch spannende Anwendungsfälle im Bereich Citizen Science geben wird, wenn jeder einen funktionierenden Molekularsensor im Smartphone hat – oder andere Sensoren, die in Zukunft im Smartphone verbaut werden können.

(via The Verge / Circuit Breaker)

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Hey!

Kool, dass du auf studieren.digital gelandet bist! Hier bekommst du einen Überblick über das Projekt: About studieren.digital. Du kannst dem Blog auf InstagramFacebook oder Twitter folgen – freue mich über jeden Like, Kommentar, Weiterempfehlung an Freunde sowie jeden Follower und jede Followerin! Gerne auch konstruktive Kritik oder Artikelvorschläge an mich schicken!

Viel Spaß auf studieren.digital!
Matthias

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Frohes neues Jahr!

Zu erst einmal: Vielen Dank für 985 Besuche auf studieren.digital! Vielen Dank auch für Wertschätzung, kritisches Feedback sowie alle Tweets, Retweets und geteilte Artikel. Seit dem ersten Beitrag am 16. Mai 2016 habe ich es geschafft, noch 42 weitere Artikel hier zu veröffentlichen. Die Top 3 der meistgelesenen Artikel sieht wie folgt aus (eindeutige Seitenansichten):

  1. UniNow-App: Stundenplan, Noten, Mensagerichte, Bücher verlängern (140)
  2. QCAmap: Kostenfreies Online-Tool für die Qualitative Inhaltsanalyse (Mayring) (83)
  3. Von universitären Analogburgen und digitalen Wolken (160)

Manchmal sind es aber nicht die großen Zahlen, sondern die kleinen Dinge, über die man sich als Blogger sehr freut: In den Statistiken fand ich den Hinweis, dass einer meiner Artikel in der Seminar-Linksammlung „Erstellen von Erklärvideos“ an der PH Wien verwendet wurde. 🙂

Was 2016 liegen blieb

Einige Dinge, die ich 2016 eigentlich noch in den Blog packen wollte und hier schon mal gerne mit euch teile:

  • Paperhive testen („The coworking hub for researchers“)
  • Einen Beitrag über Science GIFs schreiben
  • Artikelreihe Hausarbeiten gemeinsam online schreiben produzieren
  • weitere Annotationstools (neben Mendeley, hypothes.is) für PDFs oder Online-Inhalte
  • Speedreading-Konzept und Studien zu Stift/Papier vs. Tablet vorstellen
  • Eine Artikelreihe zu Anti-Ablenkungsstrategien / Fokussierung beim Studieren (z.B. Pomodoro-Technik, Sinnhaftigkeit von technischen Hilfsmittel wie RescueTime)
  • Den Zitierdienst Paperpile für Google Docs im Praxiseinsatz testen
  • Apps wie FolderSync vorstellen, mit denen man Dateien zwischen verschiedenen Geräten (Laptop, Smartphone, Tablet) synchronisieren kann
  • Das Web und seine Inhalte mit Tools wie diigo.com erforschen und Webseiteninhalte beim Zugriff abspeichern
  • Selber eine Austellung in der Virtuellen Realität machen, z.B. mit Google Cardboard
  • Das Kapitel „Students are accurate judges of how much they know“ des Buches Great Myths of Education and Learning besprechen, in welchem der Dunning Kruger Effekt mal ernsthaft in Bezug auf Lernen und „schwache“ Leistungen betrachtet wird und nicht so arrogant, wie es sonst der Fall ist.
  • Mich dem Dienst Slack (und datenschutzfreundlichen Alternativen wie Mattermost) widmen, die den gängigen Lernmanagementsystemen wie Moodle oder ILIAS meiner Ansicht nach meilenweit überlegen sind, u.a. wegen der Einbindung von vielen anderen Online-Diensten sowie was die Erweiterungsmöglichkeiten durch Studis betrifft, z.B. durch Erstellen eines Bots oder durch Workflow-Dienste wie zapier.com.
  • Persönliche Workflows mit Diensten wie Taco erstellen, um produktiver zu sein

Urheberrecht und Internet wird 2017 Thema bleiben

Das #VGWort Dilemma würde ja kürzlich noch durch eine Einigung verhindert, das Urheberrecht wird national sowie auf internationaler Ebene aber weiterhin ein unangenehmes Thema bleiben. Julia Reda hat das auf dem Hackerkongress 33c3 noch einmal beschrieben:

Wie geht es weiter mit studieren.digital in 2017?

Die Balance zwischen Video-Tutorials, kurzen Blogbeiträgen und Longreads/Meinungsbeiträgen zu halten war für mich nicht immer ganz leicht im Jahr 2016. Wie ich die Herausforderung 2017 angehen soll, überlege ich derzeit noch. Weiterhin überlege ich auch, ob weitere Kanäle (Whatsapp-Abo, Telegram-Channel) oder andere Formate (Mini-Podcasts ohne Gäste, um ausführlicher Ideen zu beschreiben) sinnvoll sind.

Ideen, Wünsche und Feedback gerne in den Kommentaren posten oder mir privat mitteilen! Vielen Dank!

Ausführliche Webseitenstatistik:

Piwik-Statistik: Übersicht der Kennzahlen
Piwik-Statistik: Übersicht der Kennzahlen
Piwik-Statistik: Verlauf der Besuchszahlen im Jahr 2016
Piwik-Statistik: Verlauf der Besuchszahlen im Jahr 2016
Twitter mit knapp über 50%, danach Facebook mit ca. 20%, danach Google
Piwik-Statistik: Links aus Sozialen Netzwerk auf den Blog

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Titelbild des Beitrags von Foundry (Pixabay, CC0 Lizenz).

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