Skip to content

*** Studieren.digital *** Posts

3. Studentischen Konferenz zum Thema „Forschen und Lehren in studentischer Hand“

Die Ruhr Uni Bochum lädt zur studentischen Konferenz, Fahrt- und Reisekosten können übernommen werden (siehe Einladung unten).

Einladungstext:

Einladung

Die Ruhr-Universität Bochum lädt herzlich ein zur 3. studentischen Konferenz zum Thema „Forschen und Lehren in studentischer Hand“.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen studentische Arbeiten und Projekte rund um Forschung und Lehre.

In kurzen Vorträgen, mit Postern und anderen künstlerisch-kreativen, audiovisuellen oder performativen Präsentationen können Studierende eigene Beiträge präsentieren und diskutieren. Eingeladen sind Studierende aller Fachrichtungen und Studiengänge.

Jeder Beitrag ist willkommen!
Noch bis zum 2. Mai können Sie uns Ihren Beitrag einreichen.

Hier geht’s zum Call for Papers!

Da die meisten Browser das ausfüllen von PDF-Datein nicht unterstützen, müssen Sie die PDF-Datei zunächst herunterladen.

Neben den Studierenden richtet sich diese Konferenz auch an Lehrende und Koordinator*innen, die Studierende beim Forschen und Lehren begleiten und unterstützen. Sie haben die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung mit Kolleg*innen anderer Hochschulen und sind ebenfalls herzlich eingeladen!

Für die Teilnahme an der Konferenz werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Studierende, die sich mit einem eigenen Beitrag aktiv an der Konferenz beteiligen, können ihre Reisekosten erstattet bekommen.

Comments closed

Online-Kurse finden: Edukatico

Auf Edukatico.org finden sich derzeit 3’709 Online-Kurse (MOOCs) aus verschiedenen Disziplinen in den Sprachen Deutsch und Englisch. Hier nur zwei Beispiele:

Über #KünstlicheIntelligenz lernen? 👾18 ausgewählte Online-Kurse verschiedener Anbieter:

Posted by Edukatico on Montag, 24. Juli 2017

Alles über Deutsche Opern lernen? 🎼🏛️🎶In diesem kostenlosen Online-Kurs einer Ivy League-Uni aus den USA wird alles genau erklärt. Von Wagner ist u.a. "Das Rheingold" enthalten. #BayreutherFestspiele #Oper

Posted by Edukatico on Freitag, 28. Juli 2017

 

 

Comments closed

Wikipedia-Artikel statt Hausarbeit?

An der Universität Heidelberg kann man bei Christian Vater einen Wikipedia-Artikel als Seminarleistung verfassen. Ich hätte gerne noch ein paar Erfahrungsberichte dazu gehört, da die Veröffentlichung eines ganz neuen Artikels in der deutschsprachigen Wikipedia auch so seine Tücken hat. Außerdem hätte ich ganz gerne gewusst, ob man auch bestehende Artikel umfangreich ergänzen kann. Erfahrungsberichte gerne in den Kommentaren ergänzen!

Video: ZDF Heute Plus, nicht unter freier Lizenz

An der Universität Edinburgh ist man übrigens schon einen ganzen Schritt weiter: Hier hat die Wikimedia-Organisation eine mehrjährige Residenz auf dem Campus organisiert und u.a. Wikipedia-Edithons veranstaltet mit Wissenschafter*innen und Student*innen.

Comments closed

Warum darf man während einer Prüfung nicht googeln?

Jöran Muuß-Merholz (@joeranDE) hat ein großartiges Podcast-Interview mit dem Lehrer Tommy Ittu (@tommyittu) von der School21 in London geführt, welche sich auf 21th Century Skills, projektbasiertes Lernen sowie den vielfältigen Einsatz von Medien konzentriert: EDU001 Mit digitalen Medien die Schule transformieren – ein Besuch in der School 21 in London. Im Podcast kritisiert Tommy Ittu die weltfremde Situation, in welcher Schüler*innen immer noch Prüfungen ablegen müssen und unter diesen Bedingungen ihre Kompetenz unter Beweis stellen sollen:

Die Aussagen passen auch gut zum Rant von Christian Friedrich (@friedelitis) im Feierabendbier Open Education Podcast. In der angesprochenen Folge kritisiert er einige Akteure des Hochschulforums Digitalisierung, weil sie vorrangig technische Maßnahmen suchen, um Internetrecherchen oder das Kopieren von Antworten aus dem Internet bei Prüfungen am Computer zu unterbinden – statt sich über die gesamte Prüfungssituation Gedanken zu machen:

Bayerische Abiturient*innen könnten hier allerdings schon viel weiter sein: Der Betreiber der Plattform lehrermarktplatz.de stellt sich derzeit die Frage, ob bayerische Abiturienten während der Deutsch-Prüfung 2017 auf seiner Seite waren. In einem Blogbeitrag zeigt er nämlich, dass am Tag der Prüfungen eine Seite besonders oft abgerufen wurde:  Die Interpretation des Gedichts Winternacht, welches auch Thema in der Abiprüfung war an diesem Tag.

Einige Impressionen von der School21 finden sich übrigens auch bei Youtube – ich durfte selber letztes Jahr der School21 einen Kurzbesuch abstatten und war baff begeistert, wie unaufgeregt und selbstverständlich dort Medien mit in die Projekte und in den Unterricht integriert sind: 

1 Comment

Workshop für Studis: Reinventing education in the digital era?

Im Vorfeld des der Global Learning Council Summit Konferenz in Berlin wird ein mehrtägiger Workshop veranstaltet, für den sich alle eingeschriebenen Studierenden ab 18 Jahren mit einem kurzen Essay (englisch, max. 500 Wörter) bewerben können. Die Frage für das Essay lautet: „What will teaching and learning look like in 20 years?“, die Veranstaltung läuft unter dem Titel „REINVENTING EDUCATION IN THE DIGITAL ERA“. Fahrt- sowie Hotelkosten werden übernommen, das Ganze findet vom 27.-30. Juni in Berlin statt im Vorfeld der Konferenz, für die man dann ebenfalls eine Eintrittskarte bekommt.

Ich habe keine Ahnung, wie gut das Global Learning Council Summit ist oder ob der Workshop was taugt, aber euer Glück könnt ihr ja mal versuchen – wünsche viel Erfolg!

Einreichen kann man den Text beim Hochschulforum Digitalisierung bis zum 9. Juni 2017: Bewerben

Bei Youtube finden sich ein paar Vortragsaufzeichnungen der letzten Jahre:

Beitragsbild: Grafik aus dem Flyer des Hochschulforums Digitalisierung (nicht unter freier Lizenz)

Comments closed

WIRED-Videoserie: Robots & Us

„Ich glaube einfach schlicht und ergreifend an Ihre verkackte Grundthese nicht: Das Ende der Arbeit. Ich glaube überhaupt nicht an das Ende der Lohnarbeit und der Erwerbsarbeit – das halte ich für Quatsch. […] In Wirklichkeit wird es auch in 30 Jahren […] lohn-bezahlte Arbeit geben. Da bin ich mir hundertprozentig sicher. “

sagte Arbeitsministerin Nahles kürzlich auf der republica-Konferenz in Berlin (Quelle).

Kommt die Automatisierung also doch nicht so massiv? Wie ist der aktuelle Stand der Technik und in der Wirtschaft? Auf Wired.com läuft derzeit eine Videoserie, die Automatisierung in verschiedenen Arbeitsbereichen sowie den Einsatz von sogenannter Künstlicher Intelligenz zeigt und diskutiert.

Hier die ersten Episoden:

Comments closed

Die papierlose Hochschule? Beispiel: TH Köln

Ich beklage mich ja ab und zu Mal über das System Hochschule, welches meiner Ansicht nach wenig zeitgemäß funktioniert, wenn es um das Ausschöpfen von digitalen Möglichkeiten und der Erleichterung der Arbeit geht. Die TH Köln ist – auch dank ihrer Neuorientierung und dem dazugehörigen Wert der Offenheit, siehe Werte der TH Köln – die erste Hochschule gewesen, in welcher ich meine Kritik tatsächlich im Rahmen der Hochschule loswerden konnte. Zum Beispiel durch einen Vortrag dem Barcamp Digital.Vernetzt.Beteiligt. (#dvb2015) sowie durch eine darauf folgende Einladung in die Kollegiale Klausur der Fakultät 01 (Treffen aller Lehrenden und den Mitarbeitern einer Fakultät), wo ich den Vortrag ebenfalls kurz halten und diskutieren durfte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Isabel Zorn sowie für alle offenen und spannenden Gespräche, die ich während meiner Zeit an der TH Köln mit diversen Gesprächspartner*innen führen durfte!

Von Umlaufmappen und ausgedruckten PDF-Formularen

Umlaufmappen sind Pappmappen, auf denen eine Tabelle auf der Vorderseite aufgedruckt ist, in welche Empfänger eingetragen werden können
Umlaufmappen mit Absender/Empfänger-Tabelle auf der Vorderseite, Foto: Amris Wi (Public Domain / Wikimedia Commons)

Mein Eindruck vom Verwaltungssystem der Hochschule wurde durch meine neue Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter leider allerdings noch einmal verstärkt in den letzten zwei Jahren, als ich bspw. mit dem System der Umlaufmappen konfrontiert wurde. Auf diesen vermerkt man mit dem Kugelschreiber Absender und Empfänger, z.B. „Abteilung Reisekosten“. Weiterhin druckt man ein (digital ausfüllbares) PDF-Formular für Reisekosten aus und legt es ebenfalls in die Umlaufmappe, sodass jemand in der Verwaltung die Daten später wieder eintippen kann [Bei in Papierform eingereichten Steuererklärungen gibt es inzwischen Scanzentren, sodass ausgedruckte Formulare per Texterkennung direkt digitalisiert werden können. Ich vermute aber, dass diese an der TH Köln nicht existieren]. Die Umlaufmappe schmeißt man dann im Sekretariat in eine gelbe Postbox und hofft dann, dass die Originalrechnungen nicht auf dem Weg zur Verwaltung aus der Mappe fallen oder die Mappe verloren geht. Eine Eingangsbestätigung o.ä. gibt es nicht.

Es gibt aber auch Licht im Tunnel: Einige Formulare wie die Zeiterfassung kann man per E-Mail übermitteln, andere Dienste wie Urlaubstage direkt mit einem Webformular erledigen.

Warum also nicht alles digital?

Comments closed

Streamsmart handeln?!

Die Welt kannte bisher Booksmarts und Streetsmarts. Was aber sind Streamsmarts? Und wie kann man ein Streamsmart werden? Ist das überhaupt erstrebenswert?

Dies ist der Auftaktartikel für das Blogprojekt generation-streamsmart (Mehr über das Projekt erfährt man auf der About-Seite). Die gedanklichen Hintergründe zum Projekt habe ich zum Start des neuen Blogs in sechs Kapiteln versucht zu beschreiben. (Das Projekt wurde inzwischen wieder beerdigt ;-)). Der Text steht in verschiedenen Format zur Verfügung und steht unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC BY 4.0), d.h. er kann frei weiterverwendet und vielfältig bearbeitet werden (Stichwort: Remix). Kritische Kommentare gerne gesehen!

Version: 0.1

Comments closed

Vorsicht bei digitalen Notizen: Verdichten!

Sind Notizen auf Papier besser? Die Studie „The Pen Is Mightier Than the Keyboard. Advantages of Longhand Over Laptop Note Taking“ geistert nun schon länger durch die Debatten um Lernen und Arbeiten mit digitalen Medien. Sie gilt als wichtiges Gegenargument für Laptops in der Schule oder Hochschule. Was dabei gerne übersehen wird:  

Comments closed

Frenchpress per Internet bedienen?

Derzeit versuche ich mit dem Minicomputer raspberrypi 2 ein WLAN-Radio für die Küche zu bauen. Das Vorhaben ist mit einigen Hürden versehen trotz zahlreicher Anleitungen im Netz, aber ich habe noch Hoffnung 😉 Estefannie Explains It All ist da schon deutlich weiter als ich und baut sich eine automatisierte Frenchpress:

Okay, das Ding kann erstmal nur das Herunterdrücken der Frenchpress übernehmen, aber immerhin! Der Quelltext ist auf github verfügbar.

Und besser als die Robotikexperimente von Simone Giertz scheint die automatisierte Frenchpress auch zu klappen 😉

Comments closed

Netzwerkportal für Qualitative Sozialforschung

Eigene Portale oder Communities auf die Beine zu stellen ist meist eine große Herausforderung (und geht leider oft schief). Oliver Zetsche war mit den Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten im Bereich der Qualitativen Sozialforschung nicht zufrieden und hat deswegen kurzerhand selbst ein Portal aufgebaut, auf dem man jetzt u.a. auch Posterpräsentationen hochladen kann. Ich wünsche dem Qualitative Sozialforschung – Netzwerkportal viel Erfolg und drücke die Daumen, dass das Portal Verbreitung findet und Studis hierdurch einen Mehrwert haben.

Screenshot der Webseite
Beschreibung der Möglichkeiten (Screenshot, nicht unter freier Lizenz)
nqsf_002
Beschreibung weiterer Funktionen des Portals (Screenshot, nicht unter freier Lizenz)

Schaut doch mal rein und meldet euch an, um dem Projekt einen kleinen Push zu geben und den Austausch zu ermöglichen, falls ihr mit qualitativer Forschung zu tun habt:

http://netzwerkportal-qsf.de/

Und natürlich immer wichtig: Weitersagen!

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten.
Comments closed

Twittern auf Konferenzen: Unprofessionell oder preiswürdig? #dghd17

Das Twittern auf wissenschaftlichen Konferenzen wird ja meist nicht mit unglaublich viel Wertschätzung bedacht, zumindest aus meiner Erfahrung. Einige Wissenschaftler*innen finden es sogar störend, respektlos und unprofessionell, wie die Auseinandersetzung unter dem Schlagwort #seriousacademics letztes Jahr zeigte. Eine Zusammenfassung findet sich hier: What Is a ‘Serious Academic’? Social-Media Critique Provokes a Backlash (The chronicle of higher education).

Die Organisator*innen der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (#dghd17) gehen einen anderen Weg und verleihen morgen einen Twitteraward. Die Kategorien konnten vorher offen kommentiert werden:

Ich bin für keine allgemeine Twitternorm, aber die Unterschiede bei der Nutzung bzw. die Nichtnutzung von Twitter im akademischen Feld fällt anscheinend nicht nur mir auf in Deutschland:

Aus meiner Sicht deshalb eine gute Idee, wenn Twittern mit Wertschätzung bedacht wird und nicht nur der bloße Aufruf erfolgt, dass man Inhalte mal irgendwie in diese Sozialen Netzwerke tragen soll. Bonusartikel hierzu: Felix Schaumburg reflektiert 9 Jahre Twitternutzung.

Die #dghd17 wird übrigens zum Teil als Youtube-Livestream übertragen und heute Abend (Donnerstag, 21 Uhr bis 01:00 Uhr) gibt es ein Nachtcamp zum Thema OpenScience, welches auch ins Netz gestreamt wird.

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Matthias Andrasch für studieren.digital. Urheberrechtliche Angaben zu Grafiken, Videos oder anderen verwendeten Inhalten finden sich direkt bei den jeweiligen Inhalten. Titelbild des Beitrags: Grafik von metsi / Pixabay, CC0 Lizenz.
Comments closed

Blogthema 2017: Studieren für das Leben und Arbeiten in einer digital-vernetzten Welt.

Für welche Welt studierst du eigentlich gerade? Auf welche Szenarien bereitest du dich vor? Wird es den Job noch geben, den du gerade im Auge hast? Oder wie wird das Forschungsgebiet aussehen, in welchem du vielleicht promovieren möchtest? Welche Skills werden in Zukunft eventuell von Wert sein? Welche werden überholt sein? Bereitet dich die Uni oder Hochschule bestmöglich auf eine digital-vernetzte Zukunft vor? Oder bist du hierfür selbst verantwortlich?

Comments closed